Enkirch, die “Schatzkammer rheinischer Dorfbaukunst” ...
Enkirch bietet seinen Besuchern ein großes Erholungs und Freizeitgelände am Moselufer an. Neben Spielplätzen, Minigolf finden Sie hier verschiedene Schiffsanleger für Ausflugsschiffe sowie einer Personenfähre (Enkirch/Kövening). Angler finden Ihr Glück außerdem in der Mosel sowie in zwei nahegelegenen Stauseen im Großbachtal.
Enkirch verdankt seinen Namen dem Königshof »Anchiriachus?, der im Testament der fränkischen Königstochter Adela von 690 bezeugt ist. Sie vermachte ihre Besitzungen in »Anchiriachus« dem Kloster Pfalzel, dessen Äbtissin sie war. Er ist damit einer der ältesten Ortsnamen des Mosellandes. Zur Zeit der Reformation gehörte Enkirch zur hinteren Grafschaft Sponheim.
Die ev. Pfarrkirche ist Mittelpunkt des heutigen Ortsbildes. Ihre Chorapsis stammt aus dem 13. Jh. Der jetzige Bau der kath. Pfarrkirche ist aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. Er ist heute eine dem hl. Franziskus geweihte Wallfahrtskirche, genannt »Klause«. – Aus dem 15. Jh. ist auch das Heimatstuben-Museum mit Zeugnissen aus der Geschichte Enkirchs (Schöffen-, Zunftstube, Winzerküche u.a.). – Sehenswert sind des weiteren die historischen Weinhöfe, die romantischen Fachwerkhäuser und der »Drilles am Spilles«, ein mittelalterlicher Drehkäfig zur Bestrafung in der Spielhaustreppe.
Regionstreu werden auf mehr als 100ha Qualitätsweinanbau betrieben. Besonders beliebt sind die vielen Weinproben und Weinkellerbesichtigungen. Hier können sie auch die Weine der bekanntesten Weinlagen Herrenberg und Steffensberg verkosten.
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